Schreibschrank, Heinrich Gambs zugeschr., St. Petersburg, um 1805/10

54.000,00

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Das vor über 60 Jahren von Siegfried Bohm gegründete Familienunternehmen bietet ein ausgesuchtes Angebot an hochwertigem Antiken Mobiliar des 18. und frühen 19. Jahrhunderts sowie einzigartige Skulpturen und Gemälde

Zustand: Note 2 - Gut
Note 1 - Makellos
Keine Mängel an Material, Optik und Historie (Originalität). Fachmännisch restaurierte Objekte fallen nicht in diese Kategorie.

Note 2 - Gut
Mängelfreies, aber leichte Gebrauchsspuren aufweisendes Objekt oder komplett fachmännisch, restauriertes Objekt mit mindestens 70 % der ursprünglich zum Bau verwendeten Teile.

Note 3 - Gebraucht
Normale Spuren des Gebrauchs. Kleinere Mängel, aber voll funktionsbereit bzw. gebrauchsfertig. Keine sofortigen Retstaurierungsarbeiten notwendig.

Note 4 - Verbraucht
Nur bedingt gebrauchsfertig, sofortige Restaurierungsarbeiten notwendig. Leichte bis mittlere Beschädigungen. Einige kleinere Teile fehlen oder sind defekt. Auch teilrestauriert. Mängel sind leicht zu reparieren oder restaurieren.

Note 5 - Restaurationsbedürftig
Nicht gebrauchsbereit für eine gewöhnliche Verwendung. Schlecht restauriert bzw. teil- oder komplett zerlegt. Größere Investitionen nötig, aber noch restaurierbar. Fehlende Teile.

Note 6 - Unrestaurierbar
Erhebliche, irreparable Mängel am Objekt bzw. durch nicht zurücknehmbare Überrenovierung beschädigtes Objekt.

Epoche: Klassizismus
Stil: Empire
Herkunft: Russland

Erstklassiges Unikat von höchster kunsthandwerklicher Qualität!

Zugeschrieben an Heinrich Gambs, gefertigt in St. Petersburg, 1805/10.

Pyramidenmahagoni auf Eichen- und Weichholzkorpus furniert, originale Bronzen und Beschläge.

Gerader dreischübiger Korpus auf ebonisierten Klauenfüßen, darüber bündige Schreibklappe mit Segmentfeld, die eine äußerst feine, architektonisch gegliederte Inneneinrichtung mit drei Türfächern freigibt. Während die beiden seitlichen mit Wurzelholz nischenförmig gestaltet sind, figurale Messingappliken aufweisen und je drei Schubladen verbergen befindet sich über dem zentralem Fach mit konturierenden Messingintarsien und sternförmigen Beschlägen eine verspiegelte Schublade mit parkettiertem Boden und einer Balustrade aus Elfenbein. Darüber ein als Stehpult konstruierter Kopfschub. Dreigeteilter Aufsatz mit Türfächern und von Perlstäben eingefassten Füllungsfeldern, seitlich mit getrepptem Abschluss. Das hochgezogene zentrale Fach mit von umlaufendem Eierstab abgesetzter Giebelblende und entsprechend den Schubladen ausgeschnittene ebonisierte Beschlagreserve mit filigraner Bronzemontierung.

Bei diesem seltenen Empiresekretär handelt es sich um ein Werk von höchster Qualität, das Heinrich GAMBS (1765 - 1831) zuzuschreiben ist.

GAMBS, ein Röntgenschüler, stammte aus Baden-Baden und hatte sich um 1790 in St. Petersburg niedergelassen. Schon bald hatte er die Gelegenheit höfische Aufträge entgegen nehmen zu dürfen. 1793 bekam er den ersten Auftrag zu einem "bedeutenden Schreibtisch" für die Großherzogin Maria Feodorovna, 1808 fertigte er die Aussteuer der Großfürstin Katharina Pawlowna für ihre Hochzeit mit Prinz Georg von Oldenburg. GAMBS Möbel sind in der Eremitage 1809, 1810 und 1815 nachweisbar.

Höhe: 185/225 cm, Breite: 110 cm, Tiefe: 53 cm.




Anzahl: 1
Breite:110 cm
Höhe:225 cm
Tiefe:53 cm
Gewicht: 100 kg
Provinienz: Lit.: Stratmann-Döhler/Wiese, Jahrhundert Möbel für den Fürstenhof: Karlsruhe, Mannheim, St. Petersburg 1750-1850. Katalog zur Ausstellung im Badischen Landesmusuem Karlsruhe.
Material: Holz (unbestimmt)
Mahagoni
Bronze
Bekannte Mängel: Sehr schöner Zustand. Schellack Handpolitur.
Entstehungszeit: erste Hälfte 19. Jh.

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