Franz von Stuck

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Zustand: Note 1 - Makellos
Note 1 - Makellos
Keine Mängel an Material, Optik und Historie (Originalität). Fachmännisch restaurierte Objekte fallen nicht in diese Kategorie.

Note 2 - Gut
Mängelfreies, aber leichte Gebrauchsspuren aufweisendes Objekt oder komplett fachmännisch, restauriertes Objekt mit mindestens 70 % der ursprünglich zum Bau verwendeten Teile.

Note 3 - Gebraucht
Normale Spuren des Gebrauchs. Kleinere Mängel, aber voll funktionsbereit bzw. gebrauchsfertig. Keine sofortigen Retstaurierungsarbeiten notwendig.

Note 4 - Verbraucht
Nur bedingt gebrauchsfertig, sofortige Restaurierungsarbeiten notwendig. Leichte bis mittlere Beschädigungen. Einige kleinere Teile fehlen oder sind defekt. Auch teilrestauriert. Mängel sind leicht zu reparieren oder restaurieren.

Note 5 - Restaurationsbedürftig
Nicht gebrauchsbereit für eine gewöhnliche Verwendung. Schlecht restauriert bzw. teil- oder komplett zerlegt. Größere Investitionen nötig, aber noch restaurierbar. Fehlende Teile.

Note 6 - Unrestaurierbar
Erhebliche, irreparable Mängel am Objekt bzw. durch nicht zurücknehmbare Überrenovierung beschädigtes Objekt.

Herkunft: Deutschland

Franz von Stuck (1863-1928)

Luzifer, um 1890
Öl auf Hartfaser
29 x 25,5cm
Rechts unten signiert
Verso Etikett „Gemäldesammlung des Hofschauspielers Alois Wohlmuth. Kat. 265 Franz von Stuck (unleserlich) 3264“. Auf dem Rahmen Reste weiterer Etikette.

Literatur:
- Heinrich Voss. Franz von Stuck 1863-1928. Werkkatalog der Gemälde mit einer Einführung in seinen Symbolismus. München 1973. 14/275. Studie zu Voss 15/276 (Gemälde „Luzifer“)
Ausstellung:
- Sünde und Secession. Franz von Stuck in Wien. Unteres Belvedere Wien 2016. Tafel 6, Seite 109

Provenienz:
- Alois Wohlmuth (1847-1930), München
- Auktionshaus Helbing München, Katalog 265: Ölgemälde und Handzeichnungen Moderner Meister aus der Sammlung Alois Wohlmuth. 14. bis 16. März 1922, Nr. 214, Tafel XII
- Fritz Hornschuch (1874-1955), Kulmbach
- Privatsammlung, Deutschland

Franz von Stucks Ruhm beruht auf seinen symbolistischen Bildwelten, die seinen Aufstieg als Malerfürst von internationalem Rang begründeten. Eines seiner Hauptwerke ist das Gemälde Luzifer, das kurz nach seiner Vollendung von König Ferdinand I von Bulgarien aus dem Hause Sachsen-Coburg und Gotha erworben wurde und sich heute in der Nationalgalerie in Sofia befindet. Es entstand auf Grundlage unserer Ölstudie.

In Dunkel gehüllt, tritt der gefallene Erzengel dem Betrachter in nachdenklicher Haltung frontal gegenüber, durchbohrt ihn mit stechendem Blick und stellt die Frage nach Werden, Sein und Vergehen in den Raum. Es sind die ewigen Themen der Menschheit, die Stuck zu zeitloser Gültigkeit verdichtet. Eine kompositorisch identische Radierung nach dem Gemälde verhalf der Bildidee zu weiter Verbreitung.

Der erste Besitzer unserer Ölstudie war der Münchner Hofschauspieler Alois Wohlmuth. Seine Sammlung umfasste zahlreiche Werke prominenter Vertreter der Münchner Schule und wurde 1922 durch das Auktionshaus Helbing in München zugunsten des Münchner Theater-Museums - Clara Ziegler-Stiftung verkauft. Wie aus einem annotierten Auktionskatalog (Zentralinstitut für Kunstgeschichte München) hervorgeht, wurde die Ölstudie von dem Kulmbacher Industriellen Fritz Hornschuch erworben. Sie ging an dessen Erben über und war bis 2015 in Privatbesitz.

Die Ölstudie befindet sich in dem von Stuck entworfenen Originalrahmen, von dem sich ein zweites Exemplar nachweisen lässt (Porträt Mary Lindpaintner, 1894 (Voss 107/542)). Nach Aussage der Kuratorin und Stuck-Expertin Margot Th. Brandlhuber hat Stuck unsere Ölstudie im Rahmen gefirnisst, um eine optimale Wechselwirkung zwischen Bild und Rahmen zu erzielen, womit die Idee des Gesamtkunstwerks aufgegriffen wird.

Kunkel Fine Art ist auf den Ankauf und Verkauf von Werken des Künstlers Franz von Stuck spezialisiert und freut sich auf Ihre Anfrage.

Anzahl: 1
Breite:25.5 cm
Höhe:29 cm
Gewicht: unter 1 kg
Provinienz: siehe Bildbeschreibung
Material: Ölfarbe
auf Hartfaser
Entstehungszeit: zweite Hälfte 19. Jh.

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