Mainzer Barock-Aufsatzschrank, wohl Franz Brant, um 1760/70

145.000,00

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Das vor über 60 Jahren von Siegfried Bohm gegründete Familienunternehmen bietet ein ausgesuchtes Angebot an hochwertigem Antiken Mobiliar des 18. und frühen 19. Jahrhunderts sowie einzigartige Skulpturen und Gemälde

Zustand: Note 2 - Gut
Note 1 - Makellos
Keine Mängel an Material, Optik und Historie (Originalität). Fachmännisch restaurierte Objekte fallen nicht in diese Kategorie.

Note 2 - Gut
Mängelfreies, aber leichte Gebrauchsspuren aufweisendes Objekt oder komplett fachmännisch, restauriertes Objekt mit mindestens 70 % der ursprünglich zum Bau verwendeten Teile.

Note 3 - Gebraucht
Normale Spuren des Gebrauchs. Kleinere Mängel, aber voll funktionsbereit bzw. gebrauchsfertig. Keine sofortigen Retstaurierungsarbeiten notwendig.

Note 4 - Verbraucht
Nur bedingt gebrauchsfertig, sofortige Restaurierungsarbeiten notwendig. Leichte bis mittlere Beschädigungen. Einige kleinere Teile fehlen oder sind defekt. Auch teilrestauriert. Mängel sind leicht zu reparieren oder restaurieren.

Note 5 - Restaurationsbedürftig
Nicht gebrauchsbereit für eine gewöhnliche Verwendung. Schlecht restauriert bzw. teil- oder komplett zerlegt. Größere Investitionen nötig, aber noch restaurierbar. Fehlende Teile.

Note 6 - Unrestaurierbar
Erhebliche, irreparable Mängel am Objekt bzw. durch nicht zurücknehmbare Überrenovierung beschädigtes Objekt.

Epoche: Barock
Herkunft: Deutschland

Bedeutendes Barock-Aufsatzmöbel mit originalen Beschlägen und Schlössern, ursprünglich Sammlungsschrank für Porzellane, Mainz, um 1760/70.

Nußbaummaser auf Weichholzkorpus furniert, Rahmenintarsie. Dreischübiges frontal und seitlich gebrochen geschweiftes Kommodenteil auf geschnitzten Volutenfüßen, passig zurück-springender Aufsatz mit reich geschnitzter Schlagleiste und Pilastern, die mit ihren frei gearbeiteten Voluten und C-Schwüngen die abgeschrägten Lisenen zieren. Reizvolle Inneneinrichtung mit vier versetzt gearbeiteten Böden in Pagodenform (cremefarbene Fassung), abschließendes hoch geschwungenes Profilgesims mit reich geschnitzter Kartusche.

Auf dem Kommodenunterteil weist das Möbel einen Stempel "F.B." auf, vermutlich entstand es in der Werkstatt von Franz Brant, der 1766 Meister in Mainz wurde.

Höhe: 258 cm, Breite: 120 cm, Tiefe: 65/51 cm.



Anzahl: 1
Breite:120 cm
Höhe:258 cm
Tiefe:65 cm
Provinienz: Lit.: Kreisel, H.: Die Kunst des deutschen Möbels, Bd. II, S. 307/308.- Vgl. Ausstellungskatalog Museum für Kunsthandwerk, Frankfurt a.M., Meisterstücke Mainzer Möbel des 18. Jahrhunderts, S. 132.
Material: Holz (unbestimmt)
Nuss
Bekannte Mängel: Innen ursprünglich grünblau gefasst, spätere cremefarbene Fassung.
Entstehungszeit: zweite Hälfte 18. Jh.

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