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Antike Porzellane

Antike Tafelware: Porzellane

Eine stilvoll gedeckte Tafel repräsentierte zu früheren Zeiten Reichtum, Glanz und Noblesse. Auch heute steht gekonnt arrangierte Tafelware für guten Geschmack und eine gepflegte Tischkultur. Tafelware erschöpft sich nicht lediglich in Porzellangedecken, Gläsern, Karaffen und Besteck, sondern schließt die gesamte Dekoration ein: von Kerzenleuchtern, Teelichtern und Aschenbechern über Vasen und Flakons bis hin zu Serviettenringen und kleinen Zierfiguren. Geschirr, Gläser und alle weiteren Tischdekorationen sind in modernen Designs, oder als überlieferte, tatsächlich antike Einzelstücke erhältlich: Bei classiqs können Sie unterschiedlichste Artikel online kaufen.

Porzellan
Meißner Porzellan
KPM Porzellan
Kerzenleuchter
Karaffen und Flakons

Porzellan

Das so genannte „weiße Gold“ gelangte 1709 als Erfindung der Naturforscher Johann Friedrich Böttger und Ehrenfried Walther von Tschirnhaus auf den europäischen Markt und trat noch im selben Jahr seinen Siegeszug an. Service, Vasen und Dosen aus dem 18. Jahrhundert lehnen sich an die Schnörkel und überreichen Ornamente an, wie sie für das Rokoko charakteristisch sind. Das damalige Tafelgeschirr weist gerundete, geschweifte, mitunter asymmetrische Konturen und detailverliebte Malereien auf. An der Wende zum 19. Jahrhundert wurden die Formen schlichter. Die Zeit des Klassizismus zeichnet sich durch sachliche Entwürfe und bestenfalls zurückhaltenden Dekor aus. Seit 1890, zurzeit des Jugendstils, griff man erneut auf verspieltere Gestaltungsformen zurück.

Wiederum trug das Geschirr aufgemalte Blumenelemente, Arabesken und ornamentale Verzierungen. Aber auch die Designs der Klassischen Moderne gehören in die Kategorie antiquarisch wertvoller Sammlerstücke: darunter die Service der Art Deco und die nüchternen, kühl und funktional wirkenden Porzellane des Bauhauses. Zwei der traditionsreichsten Porzellan-Manufakturen, die bis heute antike Stücke produzieren oder erhalten gebliebene Originale verkaufen, sind im sächsischen Meißen und in Berlin ansässig.

Tafelware der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meißen

Meißner Manufaktur wurde von Johann Friedrich Böttger höchstpersönlich gegründet. Sie öffnete im Januar 1710, und seit 1722 markierten die Porzellangießer ihre Waren mit dem bis heute gebräuchlichen Erkennungszeichen des Meißner Porzellans: mit den „Gekreuzten Schwertern." 
Etliche typische Dekore kamen bereits in den ersten Jahren der Manufaktur auf. Das wohl bekannteste Muster ist das an den Landhausstil erinnernde Zwiebelmuster aus kobaltblauer Farbe. Inzwischen wurde das Design verjüngt: Neuere Produkte sind an aufgelockerten, unregelmäßig aufgetragenen Zwiebelornamenten zu erkennen. Weitere Klassiker sind der zu Beginn des 18. Jahrhunderts für August den Starken kreierte „Rote Hofdrache“, der chinesische „Ming-Drache“, bunte indische Motive oder Blumen- und Vogelmalereien.
Bisweilen wurden Tassen, Schüsseln oder Vasen auf den Innenseiten vergoldet. Bei einer Reihe von Kannen oder Henkelvasen sind die Ausgüsse oder die Griffe goldpoliert.

Auch Teller, Unterteller, Tassen oder Platten zeichnen sich durch schmale oder etwas breitere Goldränder aus. Charakteristisch sind nicht zuletzt Teller mit geschweiften, wellenförmigen Abschlusskanten. Allein der Tellerrand kann mit Girlanden- oder Kranzmustern bemalt sein. Etwas Besonderes sind Fabrikate mit dekorativen Durchbrüchen.
Viele Stücke sind als Sets erhältlich. Selbst originale Teller und Tassen aus dem 18. oder 19. Jahrhundert gelangen als zusammengehörige Ensembles in den Handel: Sie weisen altersbedingte, aber dennoch tolerierbare Gebrauchsspuren auf, sind also echte Antiquitäten. In beiden Fällen kann historische Meißner Tafelware aufeinander abgestimmt auf dem Tisch platziert werden. Vielleicht finden Sie bei classiqs.com zum Online-Kauf genau das Richtige.

Tafelware der Könglichen Porzellanmanufaktur Berlin

Bereits um 1750 widmeten sich die Berliner Kaufmänner Wegely und Gotzkowsky der Produktion von Porzellan. Sie wurden von König Friedrich II. gefördert, und 1763 übernahm Friedrich II. die Fabrik selbst. Er verlieh der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin (kurz: KPM) nicht nur seinen Namen, sondern gleichfalls sein Zeichen: das kobaltblaue Zepter. Seit 1803 wird farbig dekoriertes Porzellan zusätzlich mit einem Reichsapfel signiert. 
Bereits zurzeit Friedrichs II. entstanden Service, die bis heute hergestellt werden: die Entwürfe „Rocaille“, „Neuosier“ und „Neuzierat“. Auch Farben und Dekore orientieren sich an den Originalen des ausgehenden 18. Jahrhunderts.

Die Geschirre der KPM zeigen sich in mattem Blau – dem 1784 entwickelten „Bleu mourant“ – oder schlichtem Weiß, tragen Goldränder oder sind mit filigranen Blumenmalereien und Blattornamenten verziert. Auch Porzellane aus den folgenden Epochen gehen noch immer in Produktion. So sind Pokale und Leuchter aus dem Klassizismus, Kannen aus dem Jugendstil oder Vasen der Bauhaus-Designer erhältlich. Hundertprozentig stilecht muss die antike Tafelware der KPM jedoch keineswegs sein. Die Manufaktur fertigt ihr Kernsortiment auf Kundenwunsch in reinem weißem Porzellan, lediglich mit schlichtem Golddekor oder tatsächlich originalgetreu mit vollständigen historischen Malereien. Somit kommen immer auch Vasen, Teller, Tassen, Schalen oder Dosen in den Handel, die an den heutigen Geschmack angepasst wurden. 
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Kerzenleuchter

Antike Kerzenleuchter können aus Porzellan, aber auch aus Elfenbein und gegossenem Messing bestehen. Kostbare Stücke wurden aus Silber oder Bronze hergestellt. Auch Holz – beispielsweise edles Mahagoni oder Nussbaumholz – zählt zu den gebräuchlichen Arbeitsmaterialien. Kunstvoll geschnitzte oder gedrechselte Holzleuchter sind entweder bemalt oder mit Blattgold überzogen. Neben Leuchtern für nur eine Kerze sind Modelle mit zwei, drei, fünf oder gar sieben Armen erhältlich.

Leuchter aus der Zeit des Barocks wirken prächtig und repräsentativ. Sie können mehr als vierzig Zentimeter hoch sein und im Falle mehrerer Kerzenhalterungen eine ähnlich ausladende Breite und Tiefe besitzen. Solche Kerzenhalter eignen sich insbesondere für festliche Tafeln. Rokoko-Leuchter sind zierlicher und verspielter. Der Standfuß, der Schaft, die Abtropfscheiben und die eigentlichen Kerzenhalterungen weisen geschwungene, asymmetrische Verzierungen auf. Oftmals wurde der Schaft figural ausgeformt. Charakteristisch sind kleine Schäfer- oder Gärtnerinnenskulpturen. Sehr häufig fertigte man diese Stücke aus Porzellan an. Sowohl die Porzellan-Manufaktur Meißen als auch die KPM Berlin vertreiben historische Modelle und nachproduzierte, an die Formen des Rokokos angelehnte Fabrikate.

Wer es einfacher mag, greift zu klassizistischen Kerzenständern aus Silber, Zinn, Messing oder Holz. Solche Leuchter nehmen in der Regel nur eine Kerze auf. Der Schaft kann konisch zulaufen, mit Kannelierungen oder kontrastierenden Metallaufsätzen versehen sein, auf einem schlichten Standfuß aufliegen oder in einem volutenförmigen Dreifuß münden. In den fast hundert Jahre später hergestellten Kerzenleuchtern der Bauhaus-Werkstätten setze sich die Tendenz zu klarer, pragmatischer Sachlichkeit fort: Leuchter aus dem frühen 20. Jahrhundert ergänzen die Tischdekoration, ohne sich allzu stark in den Vordergrund zu drängen.

Karaffen und Flakons

Karaffen sind bauchige, zumeist geschliffene Gefäße aus Glas oder Kristallglas. Ihre konkrete Form variiert in allen Epochen. Es gibt sie als hohe und schlanke Kelche, als ovale Flaschen, als kugel- und kegelförmige Krüge oder in asymmetrischem Design. Eckige Karaffen findet man eher selten. Etliche Karaffen sind mit filigranen, geschwungenen Henkeln, schmalen Hälsen und geschweiften Ausgüssen versehen. Der Ausguss lässt sich mit einem Stöpsel verschließen.

Während sich moderne Karaffen immer wieder durch glattes Glas auszeichnen, erkennt man antike Stücke an ihrem kunstvollen Schliff. Bereits Karaffen aus dem Barock und dem Rokoko sind mit konkaven Linsen, Rillen oder Arabesken verziert. Im Verlauf der Zeit setzten sich ornamentale, mitunter sehr dichte Muster durch. Überkreuzungen, Gitter, Wellenlinien, Blumenranken oder Sternenformen bedecken mitunter die gesamte Glasfläche. Zu typischen historischen Zierelementen gehören jedoch auch Silbermontierungen oder Beschläge aus anderen Metallen. Nicht zuletzt können die Karaffengriffe aus dekorativ geschmiedetem Edelmetall bestehen.
Anders als Karaffen wurden Flakons nicht lediglich aus geschliffenem Glas, sondern ebenfalls aus Porzellan gefertigt. Sie eignen sich, um bei Tisch edle Öle und Spirituosen zu reichen. In gläsernen Flakons lassen sich zugleich einzelne Blüten oder sonstige Accessoires arrangieren. Das Design kann sich an die Form großer Karaffen anlehnen. Darüber hinaus entstanden zylindrische, zwiebelförmige oder bauchige Exemplare. Einige solcher Stücke werden noch immer von der Porzellan-Manufaktur Meißen herausgebracht. Natürlich sind bei classiqs.com nicht lediglich antike Porzellanservice, sondern gleichfalls Flakons, Karaffen und Kerzenleuchter online zu kaufen.

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