Silber- und Goldschmiedearbeiten

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Antikes Silber

Silberbesteck und Silbergefäße und Silbergeräte besitzt nahezu jeder Haushalt, denn sie geben Tisch und Tafel einen ganz besonderen, edlen Glanz. Classiqs.com bietet eine Vielzahl verschiedener, einzigartiger Silberteile aus den verschiedensten früheren Epochen vom Barock zum Klassizismus bis hin zu seltenen Design-Objekten, die Sie bei CLASSIQS.COM einfach und bequem online kaufen können.

Silberne Tafelservice
Silberne Kanne
Silberne Leuchter
Silbernes Besteck
Silberne Löffel
Silberne Messer
Silberne Gabel

Silberne Tafelservice

In Form und Dekor einheitlich gestaltetes Geschirr mit passender Tafeldekoration. Das Service kam zu Beginn des 18. Jahrhunderts wahrscheinlich in Frankreich am Hof Ludwigs XIV. auf, als man zur Vereinheitlichung des Gesamteindrucks der barocken Festtafel gleichgestaltete komplette Service und Bestecke anfertigen ließ. Je nach dem Zweck unterscheidet man das Speise- oder Tafelservice, zu dem Terrinen und Schüsseln, Teller, Bestecksätze, Leuchter, Tafelaufsätze, Kühlgefäße, Gewürzgefäße, Saucièren, Handwaschbecken, Kannen usw. gehören, sowie Frühstücksservice bestehend aus Kaffee-, Tee- oder Schokoladenkannen, zudem Heißwasserkannen, Milchkännchen, Zuckerdosen, Tabletts sowie das Reiseservice und die Toilettegarnitur. Viele verschiedene Einzelteile und Ensembles können Sie bei CLASSIQS.COM online kaufen.

Silberne Kanne

Vielgestaltiges Gefäß, das sowohl als Trinkgefäß (in der Art des Humpens oder Pokals) wie vor allem als Schankgefäß mit Tülle oder Schnabel für die verschiedensten Getränke verwendet werden kann. Die einzelnen Kannentypen, die man bei CLASSIQS.COM online kaufen kann sind: Kaffeekanne, Teekanne, Schokoladenkanne, Wasserkanne, Weinkanne, Helmkanne, Handwaschbecken, sowie die Abendmahlskanne im sakralen Bereich.

Silberne Leuchter

Die ersten profanen Leuchter stammen aus dem 16. Jahrhundert und gehen in der Form zunächst auf sakrale Leuchter für den Altarbereich zurück. Sie bestehen aus einem breiten, runden Fuß, einem zylindrischen oder aus kugeligen Formen aufgebauten Schaft und breitem Tropfteller mit hohem Dorn. Anfang des 17. Jahrhunderts wurde die Form für Silberleuchter von Messing- und Bronzevorbildern übernommen. Die silbernen Leuchter hatten nun auch einen kurzen Schaft aus gedrungenen Gliedern und eine Kerzentülle, in die die Kerze hineingesteckt wurde.

Ende des 17. Jahrhunderts bildeten sich drei Grundtypen heraus: 1. Auf einem runden gewölbten Fuß erhebt sich ein gedrehter Schaft mit einem Traufteller. 2 Ein eckiger, runder oder mehrpassiger Fuß mit einem kannelierten oder einem Bündelpfeiler-Schaft. 3. Ein dreiseitiger Fuß mit Balusterschaft und Tropfschale. Im Barock, seit der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden die Formen bewegter, über dem Nodus saß ein balusterförmiger Schaft, darüber eine Tülle, oft mit wulstigem Rand.

Im Rokoko wurde der Leuchterfuß glockenförmig gestaltet, die bewegten barocken Ornamente wie Blattwerk und Rocaillen verschmolzen ineinander.Im Klassizismus entwickelte sich zu Beginn des 19. Jahrhundert der Figurenleuchter mit klassischen antiken Motiven und Figuren. In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts bzw. bereits ab etwa 1840 entstanden Leuchter im „englischen Stil“ mit Pflanzenmotiven, Rocaillen und Renaissanceornamenten und historisierende Mischstile sämtlicher vorangegangener Stile.

Die Jugendstil Leuchter zeigten bewegte, asymmetrische, oft figürliche oder vegetabile Formen. Leuchter des Art Deco waren weitgehend von einem sachlichen, von kubischen Formen geprägten Aufbau geprägt. CLASSIQS bietet aus allen Epochen Leuchter sowie deren Sonderformen wie Appliken, Blaker, Girandolen, Kronleuchter, Nachtleuchter oder Wachsstockhalter, die man hier online kaufen kann.

Silbernes Besteck

Einheitliche Serie von Löffeln, Messern und Gabeln. Letztere wurden erst Ende des 17. Jahrhunderts mit den verfeinerten Tafelsitten üblich. Nur das Tranchierbesteck ist bereits seit dem 16. Jahrhunderts in Europa gebräuchlich. Gegessen wurde mit den Händen, allenfalls führte man als Gast seinen Löffel und das Messer in ein Futteral „gesteckt“ (daher die Bezeichnung „Besteck“) mit sich. Entsprechend dieser mittelalterlichen Sitte waren die Löffel und Messer individuell geformt. Besteck aus Edelmetall bliebe den Personen höheren Standes vorbehalten. Erst mit der vom Adel ausgehenden Einführung des Bestecks als Bestandteil einer neuen Esskultur wurden Formen und Muster standardisiert. Mit der Durchsetzung der neuen Tischsitten ging auch eine andere Handhabung der Geräte einher: Man hielt das Besteck nicht mehr mit der Faust, sondern mit den drei ersten Fingern. Entsprechend mussten sich auch die Besteckgriffe angleichen, sie wurden am Stilende flacher. Man fertigte seit dem Ende des 17. Jahrhunderts Löffeln, Gabeln und Messer als Serie mit gleichem Muster am Griff. Zugleich entstanden auch die verschiedenen Typen von Eß- und Vorlegegerät wie Dessertbesteck, Fischbesteck, Schöpflöffel.

Das Besteck in der heutigen Form eines einheitlich gestalteten Bestecksatzes ist eine relativ späte Erscheinung; an der bürgerlichen Tafel hat es sich erst im 19. Jahrhundert durchgesetzt.

CLASSIQS.COM bietet eine Vielzahl einzelner Bestecke oder ganzer Sets, die man online kaufen kann.

Silberne Löffel

Der Löffel ist das älteste Essgerät überhaupt und war Bestandteil des persönlichen Bestecks, dass jeder in einem Etui bei sich trug.

Löffel aus Holz wurden bereits seit der Antike benutzt. In der Neuzeit besaß der Löffel in England bis ins 16. Jahrhundert einen langen, schlanken Stil mit Endstück. Sog. Eichelknauflöffel sind die älteste Form des Endstücks, hinzu kamen Formen wie der Frauenkopf, Löwe, Wildmann oder auch das glatte Endstück ohne Figur. Der wichtigste Typus dieser Zeit war der sog. Apostellöffel.Um die Wende zum 16. Jahrhundert tauchte in Deutschland ein neuer Löffeltyp mit ausgearbeitetem, verzierten Stil und einer Figur oder einem Kopf als Endstück auf; dieses konnte auch die Form eines Tannenzapfens oder wie in Frankreich einer Traube haben.

In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde der Stil wegen der neuen Modes des „Mühlsteinkragens“ länger. Um ein Einknicken am Ansatz der Laffe zu verhindern, verstärkte man nunmehr die spitzovale Laffe durch eine Zunge am Stilanfang. Dieser sog. Rattenschwanzlöffel verdrängte in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts alle anderen Formen und gegen Ende des 17. Jahrhunderts wurde das Muster des Löffels einheitlich mit Messer und Gabel gestaltet. Gleichzeitig entstanden aufgrund neuer Essgewohnheiten verschiedene, neue Löffelarten wie Marklöffel, Vorlegelöffel, Schöpflöffel und Zuckerstreulöffel.

Seit dem 18. Jahrhundert veränderten sich die Dekore und Formen der Stile entsprechend des jeweiligen Zeitgeschmacks: So zeigten Rokoko-Löffel geschwungene, teilweise asymmetrische Formen und Rocaillen, klassizistische Löffel gradlinige, antikisierende Muster und Jugendstil-Löffel häufig Pflanzen- und Blütenmuster. Historistische Löffel zeigten Formen und Dekore vorangegangener Epochen entweder einem bestimmte Neo-Stil oder in Kombination verschiedener Stile. Art Déco-Löffel zeichneten sich durch gradlinige, strenge Formen ohne jegliche Ornamentik aus.

Silberne Messer

Messer mit spitzer Klinge zum Zerkleinern und Aufspießen von Nahrung sind bereits in der Antike und im Mittelalter bekannt; zum persönlichen Gebrauch trug man ein eigenes Messer mit spitzer Klinge in einem Futteral am Gürtel.

In der Renaissance kam in Adelskreisen das Tafelmesser auf, dessen Griff aus Gold, Silber oder Elfenbein bestand (in den „Kunstkammern“ auch aus Koralle) und reich verziert war. Ende des 17. Jahrhunderts wurde das Messer zusammen mit Löffel und Gabel Bestandteil des Bestecks, das nun eine einheitliche Dekoration aufwies. Die Klingenspitze wurde nun abgerundet, da das Messer nicht mehr zum Aufspießen, sondern nur noch zum Schneiden der Speisen an der Tafel diente.

Die Griffe der Messer veränderten sich in Form und Dekor im Laufe der folgenden Jahrhunderte entsprechend des jeweiligen Zeitgeschmacks. Um etwa 1720 ging der bis dahin verdickte Knauf allmählich in einen Handgriff über. Daneben gab es den nach innen, zur Klinge hin gebogenen Knauf in der Art eines Pistolengriffs. Im Klassizismus verschwanden die Verdickungen am Stilende und der Messergriff wurde gerade und abgerundet.

Im 18. Jahrhundert kamen einhergehend mit neuen Speisegewohnheiten neue, verschiedene Messerarten wie Obst-, Butter-, später Käse-, Dessertmesser und Fischmesser auf. Formen und Dekore passten sich wie bei den Löffeln und Gabeln bis ins 20. Jahrhundert der jeweiligen Stilrichtung an.

Silberne Gabel

Anders als Löffel und Messer sind Gabeln an der mittelalterlichen Tafel noch nicht anzutreffen; sie dienten zunächst nur als Tranchierbesteck, gegessen wurd mit den Fingern. Erstmals als Essbesteck verwendet wurde Gabel im 15. Jahrhundert in Italien. Von dort aus verbreitete sich die Gabel nur sehr langsam.

Erst gegen Ende des 17. Jahrhunderts hatte sich die Gabel in höfischen Kreisen in Europa durchgesetzt. In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts wandelte sich die bis dahin zweizinkige „deutsche Gabel“ zur dreizinkigen Gabel mit scharf abgesetztem Stil, erst am Ende des Jahrhunderts kam die bis heute gebräuchliche vierte Zinke dazu. Das Gabelschiff nahm eine geschwungene Form an, der Ansatz der Zinken verbreiterte sich.

Im 18. Jahrhundert wurde sie in den Bestecksatz integriert und erhielt die gleiche Form und den gleichen Dekor wie Löffel und Messer. Die Grundform hat sich seither nur wenig verändert. Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts kamen neue Gabeltypen wie Dessertgabeln auf; die ursprünglich zweizinkige Gabel hat sich als Vorlege- und Bratengabel bis heute erhalten.

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